
Werbung Treibende entdecken die "Multi-Channel"-Ansprache der Zielgruppen als neuen Stein der Weisen, Medienunternehmen wittern zusätzliche oder gar ganz neue Erlöspotenziale. Das große Interesse an den einschlägigen Veranstaltungen des VDZ (Crossmedia Forum) zeigt, dass keiner derjenige gewesen sein will, der einen neuen Megatrend verpasst hat.
Aber mal ganz naiv gefragt: Was ist an Crossmedia eigentlich so besonders neu? War nicht seit je her jeder Mediaplan, der mehr als ein belegtes Medium aufwies, Crossmedial? War es nicht seit jeher die Aufgabe von Werbeleitern und Mediaplanern, die Zielgruppe in den verschiedenen Situationen ihres täglichen Lebens mit jeweils geeigneten Botschaften über jeweils geeignete Medien zu erreichen? Schon, schon, aber:
Erstens kann ein Medienunternehmen in Zeiten des Internets, das aus den ersten Kinderschuhen heraus ist, eine Publikation auf Papier und im Web online positionieren. Und es kann diese beiden Werbeträger-Formen Print und Online der Werbung treibenden Wirtschaft als Plattform anbieten.
Zweitens drängt es sich in unserer modernen, teilweise durch "Line Extensions" auf Nischen spezialisierten Medienlandschaft schon fast auf, dass Print-Publikationen mit überschneidenden Zielgruppen als Print-Crossmedia-Pakete vermarktet werden.
Aus eins mach zwei oder gar viele Belegungseinheiten: Das bedeutet natürlich zusätzlichen Aufwand in der Anbahnung und Abwicklung derartiger Aufträge. Die Geschäftspartner erwarten dabei, Stichwort Kundenorientierung, dass dieser zusätzliche Aufwand nicht auf sie abgewälzt, sondern durch entsprechende Organisation seitens des Anbieters neutralisiert wird: Etwa durch das Prinzip "One face to the customer" anstelle nicht kommunizierender Ansprechpartner je Objekt oder durch eine Abwicklung nach dem Prinzip "One order - one bill" anstelle eines Papierkriegs mit einzelnen Aufträgen und Rechnungen je Publikation.
VM ist für die modernen Medienteams das ideale Werkzeug: Die zentrale Geschäftspartner-Datenbank bietet eine 360-Grad-Sicht auf alle Aktivitäten durch oder für den Kunden. Das VM-Auftragsmanagement bildet Geschäftsvorfälle der Arten "Print" und "Online" perfekt ab. Und mit VM-Crossmedia werden sowohl Print/Online- als auch Print/Print-Crossmedia-Aufträge transparent und kundenorientiert abgewickelt - ganz nach dem Erfolgsprinzip des Crossmedia-Pioniers Rudolf Mosse. Dieser eröffnete 1867 (in Worten: Achtzehnhundertsiebenundsechzig) die erste "Annoncen-Expedition", Geschäftsmodell war die für den Kunden einfache Einschaltung von Anzeigen in unterschiedlichen Publikationen. Claim für dieses revolutionäre, crossmediale Angebot: "One Order, One Bill".
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