Alles Native

11 Jul Alles Native

Laut einer Studie des US-Instituts IHS Technology (vollständige Studie als PDF s. u.) gilt es als sicher, dass die Zukunft des mobilen Advertising „native“ sein wird. Die Studie wurde von Facebook in Auftrag gegeben und berücksichtigt Werbeformate, die sich der mobilen Umgebung anpassen. Die Ergebnisse sind eindeutig. Hier das Wichtigste in Kürze.

 

Was ist Native Advertising jetzt genau?

Um sich bei dem Begriff „ mobile native advertising“ nicht gleichzeitig Alles und Nichts vorzustellen, stellt die Studie zu Beginn klar, um was es sich handelt: „Mobile native advertising ist ein Werbeformat, das sich die Vorteile von Form und Funktion der umgebenden User Experience zunutze macht. Es lässt sich klar von der Werbeform des Content-Marketings abgrenzen.“

 

Die Erkenntnisse der Studie in Kürze:

Für die Studie wurden Interviews mit über 70 Experten aus insgesamt 25 Ländern durchgeführt. Sie kommt zu folgenden Erkenntnissen:

  • Im Jahr 2020, also bereits in vier Jahren, wird mobile Werbung 76% aller digitalen Werbeausgaben ausmachen. Zwei Drittel dieser Werbung wird native sein und damit für einen Umsatz von ca. 53 Milliarden US-Dollar stehen.
  • Sogenannte First-Party Native Ads innerhalb von Apps – wir kennen sie von Facebook oder Instagram – werden weiterhin das dynamischste Segment innerhalb von Mobile Native sein.
  • Die Vermarktung über Drittanbieter wird jährlich um über 70% steigen und im Jahr 2020 mit ca. neun Milliarden US-Dollar bereits über zehn Prozent der mobilen Werbeumsätze ausmachen.
  • Im EMEA Raum (Europe, Middle East, Africa) spielen native Werbeformate bis 2020 ca. zehn Milliarden US-Dollar ein.
  • Konsumenten interagieren zu 20 bis 60 Prozent häufiger mit Native Ads, als mit einfachen Bannern.

 

Profiteur Facebook

Laut Facebook profitiert das hauseigene Audience Network von diesem Trend: Der Anteil der Apps, die native Werbeformate einsetzen, hat sich seit dem ersten Quartal 2015 verzehnfacht und entspricht heute rund 83 Prozent des gesamten Netzwerks, sagt der US-Konzern. Mehr als 50 Prozent aller Apps im Audience Network nutzen sogar ausschließlich Native Ads.

 

In eigener Sache

Die rasante Entwicklung von Native Ads, aber auch anderer digitaler Werbeformen, bringt neue Workflows in die Verlage. Diese müssen erst einmal organisiert werden. Viele digitale Werbeformen entwickeln sich zu kleinen Projekten mit Akteuren, die quer über Abteilungen verteilt oder gar extern arbeiten. Die Workflows müssen organisiert werden. Das Soll-Ist von Kosten und Terminen muss überwacht werden. Die Abrechnung muss zum richtigen Zeitpunkt und auf Basis tatsächlicher Leistung erfolgen. In vielen Unternehmen werden die neuen Aufgaben mit dem „Betriebssystem Excel und Mail“ organisiert – Intransparenz, Schwund und Chaos inklusive.

muellerPrange reagiert auf diese neuen Workflows mit neuer und zielgenauer Funktionalität. Das brandneue „MediaMillion AdOps“ organisiert die Abläufe auf Basis statusbasierter Workflows. Das Datacenter „MediaMillion Diamond Server“ sammelt die Leistungserbringung inklusive Aufwände ein. Und VM Verlags-Manager leistet die kaufmännische Abwicklung und fungiert als perfektes FiBu-Vorsystem – auf Wunsch als voll automatisierte „Maschine“. Es ist wie immer: Umfassendes und effizientes Management aller Werbeformen-Aufträge mit den modernen Lösungen von muellerPrange.

Zur Studie

 

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Von mir entworfene CRM-, Abwicklungs- und Informationssysteme laufen täglich auf mehreren tausend Arbeitsplätzen. Die Potenziale vernetzter Daten faszinieren mich. Ich entwickele vorwärtstreibende Systeme und berate Führungskräfe bei der Umsetzung von Digitalisierungs-Strategien.

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