Palim, Palim! Der Shop-zentrierte Verlag.

31 Mai Palim, Palim! Der Shop-zentrierte Verlag.

Gut verkaufen mussten Verlage schon immer. Aber was eigentlich? Was bedeutet es, wenn man Vertrieb breiter definiert und sich als Verlag „shop-zentriert“? Und welche Voraussetzungen müssen dafür gegeben sein? Das sehen wir uns mal genauer an.

Gerrit Klein, CEO des Ebner Verlags, beschreibt in einem lesenswerten Beitrag auf LinkedIn, wie sein Shop-Konzept den klassischen Vertrieb abgelöst hat und darüber hinaus dem Verlag neue Erlösquellen eröffnet hat. Bereits vor drei Jahren begann der Fachverlag eine eigene E-Commerce Plattform zu entwickeln. Heute werden alle Content Angebote mit dem Shop verknüpft und alle Produkte des Verlags über den Shop verkauft. Gleichgültig, welcher Art diese Produkte sind: Zeitschriften als Einzelheft oder im Abonnement, Downloads, Veranstaltungstickets und physische Produkte jedweder Konfiguration.

Natürlich ist die Entwicklung einer E-Commerce Plattform nur ein Schritt von vielen auf dem Weg den Kundenzugang neu zu definieren. Um die Bedürfnisse des Kunden zu erfassen, ihnen gerecht zu werden und die Conversion Rate stetig zu verbessern ist ein Umdenken und Ausprobieren in allen Bereichen des Verlags notwendig:

Die Einstellung von Shop Managern, deren Aufgabe die ständige Weiterentwicklung des Angebots und der Präsentation ist. Die Neuausrichtung des Vertriebs, der auf einer immer erreichbaren Plattform Produkte zerlegen und ganz neu zusammengestellt kontextuell anbieten kann. Die Schulung der Redaktion, die Content zielgerichtet in einer Weise bereitstellt, die beim Kunden weitere Transaktionen auslöst.

All dies sind tragende Einzelbausteine für die erfolgreiche Architektur eines shop-zentrierten Verlags.

Nicht nur aus unserer Sicht gibt es allerdings einen weiteren zentralen Baustein in dieser Architektur: Ein Back-End System, an das sich die E-Commerce Plattform nahtlos „andocken“ kann und das sämtliche relevanten Transaktionen abbilden und weiter verarbeiten kann. Dieses System ist VM. Gerrit Klein berichtet von 195.000 Bestellungen im Online-Shop des Ebner Verlags.  All diese Bestellungen müssen logistisch und kaufmännisch abgewickelt werden.

VM deckt Warenwirtschaft, Lagerhaltung und Anbindung zur Logistik ab und ist damit das perfekte Partnersystem zu Finanzen und Controlling auf der einen und zur E-Commerce-Plattform auf der anderen Seite. Dabei ermöglicht VM eine 360°-Sicht auf den Kunden als Käufer, Abonnent und Inserent.

Die Cross-Media-Fähigkeit von VM bedient das Digitalgeschäft also mit maximaler Effizienz sowohl auf Anzeigen- als auch auf Leserseite. Jedes Abo-Modell, jede Insertionsform, jedes Produkt auf jedem Kanal. Marketing und Sales sind zentral in VM integriert und stellen den Kunden in den Mittelpunkt aller Aktionen. Passgenaue, individuelle Angebote und erfolgreiche Produktentwicklung sind nur zwei von zahlreichen Vorteilen, die sich aus diesem integrierten Ansatz ergeben. Damit ist VM das ideale Back-End-System in einem shop-zentrierten Verlag.

Dass sich der Aufwand für die Einrichtung einer zentralen E-Commerce Plattform lohnt, belegt Gerrit Klein in seinem Fazit: „Wir haben uns den Zugang zu unseren Kunden zurückgeholt. Dank der E-Commerce Plattform, über die wir heute verfügen und der Anwendung der Prinzipien des Content Marketings. Während andere über den Niedergang von Print räsonieren, nutzen wir die Kraft der Inhalte.“

 

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Stefan Pemsel

Meine berufliche Leidenschaft gilt den Medien.

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