Systemauswahl: Es muss nicht immer All-in-One sein

04 Jul Systemauswahl: Es muss nicht immer All-in-One sein

Über die Einführung neuer Verfahren im Verkauf wurde an dieser Stelle schon mehrfach geschrieben. Der Erfolg eines Change-Projekts hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Einer ist mit Sicherheit die Entscheidung für die bestmöglichen System- und Softwarekomponenten. Aber muss ein Change-Projekt scheitern, nur weil die optimale All-in-One Lösung nicht gefunden werden kann? Wir finden: Nein!

 

Kein Flickenteppich 

Um es gleich zu sagen: Wir wollen dem ungeplanten Stückwerk in der Systemlandschaft nicht das Wort reden. Zumal keinem, das die Usability einschränkt oder sie „anstrengend“ macht. Die Möglichkeiten der Integration, die einen für den Nutzer „unsichtbaren“ Übergang von einer Komponente zur nächsten bewerkstelligt sind heute jedoch breit aufgestellt. APIs, transparente Schnittstellen und das Setzen auf Standards ermöglichen intelligente Übergänge zwischen verschiedenen Software-Komponenten.

 

Die Ideallösung ist medienspezifisch

Bevor ein Change-Projekt auf unbestimmt verschoben wird, weil keine passende All-in-One Lösung gefunden wurde oder, fast noch schlimmer, dann eben mal etwas eingesetzt wird, das die medienspezifischen Anforderungen nur ansatzweise abdeckt, macht eine dritte Lösung absolut Sinn: Einbindung von Funktions-Komponenten, die den neu aufgesetzten Workflow vollständig abdecken und keine Informationslücken lassen. 

Neue Verfahren benötigen zusätzliche Daten und Informationen und diese vollständig. Ist das System der Wahl nicht medienspezifisch genug ausgeprägt, bleiben Informationen auf der Strecke. Die Abbildung von Geschäftspartnern und Kontakten, Wertzuordnung nach Objekten, Gebiets-Split bei Zusammenarbeit der Sales-Manager und auch medientypische Angebotserstellung sollten sich 1:1 im System wiederfinden lassen. Sonst bleibt der Informationsgehalt löcherig, der Zweifel am echten Mehrwert wächst!

 

Neue Verfahren gesamtheitlich planen

Insbesondere bei der Definition der Ziele (Change Definition), aber auch bei der Erarbeitung von geeigneten Mitteln den Verkauf bzw. das gesamte „Haus“ auf dem Weg zu neuen Verfahren mitzunehmen, kann auch die Beauftragung von Beratungsleistungen ein sinnvoller, empfohlener Weg sein. Gleiches gilt für die technische Umsetzung und die Auswahl geeigneter Systemkomponenten. Sind die Ziele und Workflows eines Change-Projekts klar definiert, läßt sich so eine System-Architektur erstellen, die den gesamtseitlichen Ansatz mitträgt. Ob dabei eine All-in-One Lösung zum Einsatz kommt oder einzelne Komponenten integriert werden, ist nicht entscheidend! Entscheidend ist die lückenlose und vom User akzeptierte Unterstützung der vereinbarten Workflows!

 

Von mir entworfene CRM-, Abwicklungs- und Informationssysteme laufen täglich auf mehreren tausend Arbeitsplätzen. Die Potenziale vernetzter Daten faszinieren mich. Ich entwickele vorwärtstreibende Systeme und berate Führungskräfe bei der Umsetzung von Digitalisierungs-Strategien.

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