Crossmedial oder Mediamix? – Dem VM ist das egal!

03 Feb Crossmedial oder Mediamix? – Dem VM ist das egal!

Der ein oder andere von Ihnen hat sich sicher schon einmal gefragt, was einen Mediamix von einem crossmedialen Auftrag unterscheidet.

Ein Mediamix ist schlicht „nur“ die Budgetaufteilung auf verschiedene Werbekanäle zur Steigerung der Werbeeffektivität. Hier ein kleines Beispiel: Eine Anzeige in Print und ein Werbebanner auf dem Onlineportal. Klassisches Angebot vieler Medienhäuser dazu: Die Anzeige mit dem Motiv „Morgentau“ erscheint in einem Monatstitel und im gleichen Zeitbereich läuft das Motiv „Morgentau“ als Werbung auf einer Webseite.

Der crossmediale Effekt hingegen entsteht, wenn eine inhaltliche und formale Vernetzung verschiedener Werbekanäle vorgenommen wird. Dies wird erreicht wenn in meinem Beispiel (der Anzeige und dem Werbebanner), ein gegenseitiger Bezug aufgebaut wird. Es entsteht dadurch eine Art der „crossmedialen Kommunikation“.

Kampagnen, die im crossmedialen Gedanken über diverse Werbekanäle gesteuert werden, sind im Ganzen mehr als die Summe des Einzelnen. Nachweislich kommt es hier zu einer Vertiefung der Zielgruppenkontakte. Neben der Bekanntheit eines Produktes oder einer Marke kann Sympathie aufgebaut werden, welche die Bereitschaft zur Nutzung und zur Bindung erhöhen kann.

Hubertus von Lobenstein (CEO TBWA\ Gruppe Deutschland) hat die Grundlage crossmedialer Kommunikation wie folgt beschrieben: „Die erste Voraussetzung zur integrierten Kommunikation ist die Idee. Eine Idee, die geeignet ist, sich auf allen Kommunikationskanälen immer wieder überraschend inszenieren zu lassen und trotzdem als Gesamtidee erkennbar bleibt.“

Crossmediale Werbung, richtig inszeniert, ist somit unschwer erkennbar eine große Herausforderung. Nicht nur für das Medienhaus, sondern auch für die Agenturen und den Werbungstreibenden.

Was bedeutet das für den VM? Nichts! Aus kaufmännischer Sicht müssen „nur“, unterschiedliche Werbeformen mit gegebenenfalls individuellen Konditionen auf einem Auftrag und/oder einer Rechnung abgebildet werden. Das Gleiche gilt für die Angebotserstellung im Marketing während der Verkaufsphase. Beide Arten beherrscht der VM mit Bravour und es ist ihm völlig egal, ob es sich um einen Mediamix oder crossmedialen Auftrag handelt.

 

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Rosemarie Lade

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